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Bürgerinnen und Bürger zusammenbringen

Vernetzung kann ein Ziel sein, um einander bekannte Personen zu einem bestimmten Thema in Austausch zu bringen oder um einander unbekannte Personen neu zusammenzubringen.

Zielgruppe

Das Zusammenbringen ist ein Thema, das alle Bürger*innen betrifft. Kontakt- und Begegnungsmöglichkeiten können für alle Teile der Bevölkerung Sinn machen. Beispielse sind:

  • Lokale Helden“ bzw. „Macher*innen“ wie Vereinsvorsitzende, lokale Bekanntheiten (Künstler*innen, Musiker*innen etc.), Kirchen, Kindergärten, Schulen, Bürgermeister*in, Stadt- und Gemeinderät*innen, Unternehmer*innen
  • Verschiedene Generationen: Auch der intergenerationelle Zusammenhalt kann ein Ansatzpunkt sein, um gezielt die Vernetzung zu adressieren. So können Wissen und Kompetenzen ausgetauscht und weitergegeben werden.
  • Zugezogene und Alteingesessene: Einen besonderen Bedarf an Kontakten haben Zugezogene. Projekte können die Hemmschwelle durch gezielte Angebote digital erleichtert werden.

Anwendungsbereiche

  • Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren: Ein zentrales Ziel der Vernetzung ist das der Kooperation. Ist es Ziel, dass bestimmte Gruppen oder Einzelakteure gemeinsam an einem Projekt arbeiten, sind zunächst Vernetzungsangebote sinnvoll.
  • Beteiligung & Empowerment für den Ort: Auch das Empowerment ist ein Bereich, der unterschiedliche Menschen zusammenbringt.
  • Nachbarschaftshilfe & Sharing Economy: Oftmals können die Bewohner*innen der ländlichen Räume viel Kompetenzen austauschen. Dies zu ermöglichen, erhöht den Gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Identifikation.

Argumente für den ländlichen Raum

Ein großer Vorteil in den ländlichen Regionen ist sicherlich eine gute Ausgangslage des sozialen mIteinanders:

  • Geringe Bevölkerungsdichte: Man kennt sich aufgrund geringerer Einwohnerzahlen als in (Groß-)Städten häufig besser. Diese starken Netzwerken gilt es zu festigen und zu nutzen.
  • Hilfsbereitschaft: Nachbarschaftshilfe ist eine Selbstverständlichkeit: „Man hilft sich.“

Praktische Tipps

  • Zieldefinition: Bei der Einladung der Zielgruppe sollte deutlich werden, wozu die Vernetzung gut ist. Mit großer Beteiligung ist zu rechnen, wenn die Vernetzung einen Mehrwert für alle Beteiligten darstellt.
  • Plattform mit niedriger Hemmschwelle: Mit neuen Menschen in Kontakt zu treten kann bei vielen Menschen Hemmschwellen herausfordern. Hier helfen besonders digitale Angebote, als Wegbereiter für analoge Kontakte.

Beispiele

Menschen zusammenbringen kann sowohl auf nachbarschaftlicher Ebene erfolgen als auch dass verschiedene Akteure aus Wirtschaft, Sozialverbänden, Kommunen, Vereinen, Kirche, Gründerzentren etc. zusammenkommen.

  • nebenan.de ist eine digitale Plattform, um mit den Nachbarinnen und Nachbarn in Kontakt zu kommen.
  • Der Smart Village e.V. ist ein Netzwerk für alle im Hohen Fläming mit Interesse an (sozial) digitalen Innovationen.
nebenan.de

Digitale Nachbarn
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