Geschlossen

Geschlossen

Für manche Projekte können geschlossene Angebote Sinn machen. Das sind Angebote, die vorheriger Registrierung oder Authentifizierung bedürfen und in denen die geteilten und geschriebenen Inhalte nur durch registrierte Nutzende nach deren Freischaltung aufgerufen werden können. Diese Einstellungen sind sinnvoll, um Privatsphäre und einen geschützten Raum zu bieten.

Vorteile

  • Vertrauensvoller Austausch: Durch das Angebot eines geschlossenen Rahmens, dem nicht jeder einfach beitreten kann, bieten Sie den Nutzenden einen Raum für vertrauensvollen und geschützten Austausch.
  • Niedrigere Hemmschwelle: Ein Vorteil eines geschlossenen Angebots ist es ebenfalls, dass für die Nutzenden die Hemmschwelle zur Beteiligung niedriger ist, da man weiß, wer mit im digitalen Raum ist bzw. mitlesen und mitreden kann.

Nachteile

  • Kompliziertes Anmeldeprozedere: Einige anpassbare Tools besitzen komplizierte Anmeldungsmodalitäten. Ist das Anmeldeverfahren zu kompliziert, werden einige aus der Zielgruppe das Angebot nicht annehmen. Zwar ist ein Anmeldeverfahren manchmal notwendig, um die Geschlossenheit zu gewährleisten, es kann aber auch als Barriere gegen gewünschte Mitglieder wirken. Wichtig ist, dass das Anmeldeverfahren leicht verständlich erklärt ist.
  • Gemeinsamkeiten sind Definitionssache: Kommunizieren Sie ganz klar, wer sich registrieren kann und freigeschalten wird. Damit wird ganz klar, an wen sich das Angebot richtet.

Ggf. Rechtliches, Datenschutz

Bei geschlossenen und zugangsbeschränkten Angeboten bedarf es zentraler Personen, die die Aufnahme möglicher Mitglieder übernehmen.

  • Moderation: Bei geschlossenen Gruppen in den sozialen Medien können das etwa Moderatorinnen und Moderatoren übernehmen. Hier werden in der Regel wenige Informationen zur Freigabe benötigt, das kann zum Beispiel über einen datenschutzrechtlich unbedenklichen kurzen Begleittext passieren.
  • Authentifizierung: Etwas komplexer stellt es sich dar, wenn die Authentifizierung sich auf mehr Daten als den Nutzernamen beruft. Das Spektrum reicht dabei von der Angabe einer Mail-Adresse bis hin zur Angabe von sensiblen (Adress-)Daten. Beachten Sie hier immer die datenschutzrechtlichen Vorgaben und nehmen Sie ggf. Kontakt mit Ihrem Datenschutzbeauftragten auf.
  • Glaubwürdigkeit: Stellen Sie die Glaubwürdigkeit der Administratorinnen und Administratoren sicher, die die Authentifizierung von Nutzenden übernehmen. Wird dies von der kommunalen Verwaltungsangestellte übernommen, stellen Sie sicher, dass es keine Schnittstelle zu anderen persönlichen Daten in der Meldestelle gibt. Bei Ehrenamtlichen bietet es sich an, Personen zu wählen, die legitimiert und diskret von allen Nutzenden in dieser Position akzeptiert wird.

Beispiele

Einige Angebote nutzen Zugangsbeschränkungen, um die Geschlossenheit ihrer Nutzergruppen zu gewährleisten.

  • Nebenan.de stellt es den Nutzenden bei der Registrierung frei, welche Daten sie neben der Wohnadresse angeben wollen. Neben der Nachbarschaftswerbung können das zum Beispiel der Standort oder die Handynummer sein. Durch die Wahlmöglichkeiten wird die Freiwilligkeit der Datenabgabe gewährleistet.
  • Bei Bremke.digital sind gut vernetzte Ehrenamtliche dafür zuständig Personen zuzulassen, die sich neu im DorfFunk registriert haben. Sie übernehmen die Identifizierung der neuregistrierten Nutzenden.
nebenan.de

Bremke.digital
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