Technik

Karten und Geomaterial

Die geographische Verortung von Informationen und Daten ist immer ein Blickfang. Eine eingebettete Karte aus Google-Maps etwa haben Sie sicher schon oft gesehen. Aus dem Bereich der Geographie gibt es aber noch viel mehr Tools, die sich hierfür eignen. Dafür müssen Sie sich nicht erst Kenntnisse zu geographischen Informationssystemen (GIS) aneignen.

Ein paar Beispielkarten haben wir Ihnen zusammengestellt:

Google Maps (Google)

Open Street Map (Open Source)

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My Proxi Map (Proxi)

Vorteile

  • Verortung: Karten sind eine hilfreiche Möglichkeit, um Dinge im Raum zu verorten und sie damit für die Nutzenden Ihres Angebots besser auffindbar zu machen.
  • Grundlagen: Sie müssen keine Kenntnisse im Erstellen von Karten besitzen, denn Sie können die Services der bekannten Anbieter nutzen. Mithilfe des jeweils verfügbaren HTML-Codes können Sie die Karten auf ihrer Website einbetten.
  • Kollaborativ: Einzelne Anbieter (wie Proxi) bieten auch die Möglichkeit des kollaborativen Mappings, so dass auch digital mehrere Personen beim Erstellen und Pflegen der Inhalte helfen können. Anbietende müssen sich jedoch mit einer Mailadresse registrieren und auch Nutzende müssen beim Setzen eigener Markierungen eine Mailadresse für die Anbietenden hinterlegen. Einige institutionelle Geodatenanbieter bieten auch explizit kollaborative Tools an, die durch die Gemeinden genutzt werden können (z. B. MAERKER Brandenburg).

Nachteile

  • Erfordert Grundkenntnisse: Ohne Vorkenntnisse ist es relativ schwierig, weitere Kartenformate zu nutzen, die nicht bereits vorliegen, das macht es technisch ein wenig anspruchsvoller.
  • Datenschutz: Auch bei Online-Karten gibt es datenschutzrechtliche Aspekte, die zu beachten sind. Während Google Maps stets Cookies speichert, können Open-Source-Tools die Einwilligung individuell einholen.

Praktische Tipps

Google Maps (Google) und OpenStreetMap (OSM, Open Source) sind die bekanntesten und gängigsten Online-Karten-Services.

  • Plug-Ins kennen: Für das Einbetten einer Karte in Google Maps gibt es spezielle Plug-Ins (z. B. für WordPress). Hier benötigt man aber einen API-Schlüssel, den Privatpersonen in aller Regel nur gegen Bezahlung in ihrem Google-Account erhalten.
  • Open Source: Eine Anleitung für das etwas einfachere Einbetten einer OSM-Karte haben wir Ihnen unten einen hilfreichen Link abgelegt.
  • Einfachheit: Nutzen Sie einfache Tools. Zum Informieren reicht meist eine eingebettete Karte. Doch auch beim kollaborativen Kartieren ist es wesentlich, die Hemmschwelle niedrig zu halten.

Beispiele

Einige Projekte nutzen eine Online-Karte als ergänzendes Angebot:

  • Landauf LandAPP ist ein Angebot des Landesarchivs Baden-Württemberg. Hier können Nutzende selbst Kulturdenkmäler fotografieren und ergänzen.
  • Die Bad Belzig-App ist mit dem MAERKER, einer brandenburgischen Meldeplattform auf Kartenbasis verknüpft.

Weiterführende Links

Google Maps- Karten einbetten

OSM-Karten einbetten

Weitere Hinweise:

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